Tuesday, 2 December 2008

Humppa!

Was passiert nur mit ihnen, den ausgemusterten, abgehalfterten Schurken aus den alten James-Bond-Schinken?
Unser rasender bzw. in diesem Fall gesittet an der Ampel in sich ruhender Reporter konnte es eruieren...



(und auch noch auf einem Agila, dem Schuhschrank of evil)

Sunday, 30 November 2008

cholitas luchadoras

1993 habe ich in Bolivien mal ein auf eine Mauer gepinseltes Graffiti nach einem Brecht-Zitat fotografiert:
"Hay hombres que luchan un dia y son buenos. Hay otros que luchan un año y son mejores. Hay quienes luchan muchos años y son muy buenos. Pero hay los que luchan toda la vida: esos son los imprescindibles."
Daran musste ich in letzter Zeit denken, als ich in diversen Medien häufig über "Ultimate Fighting" und Ähnliche Gewaltspielchen zwischen Sport, Show und Überlebenskampf in Zeiten der Krise lesen durfte. Die Süddeutsche spricht vom "Urfaust" und nun mischen auch noch bolivianische Cholitas mit: "Zuletzt haben sie sich das Spektakel der cholitas luchadoras ausgedacht, der kämpfenden Cholitas. Sie haben damit die bolivianische Variante der mexikanischen lucha libre wiederbelebt, eines Freistil-Wettkampfs irgendwo zwischen Passionsspiel, Wrestling-Match und Tollhaus."
Guckst Du hier

Thursday, 20 November 2008

Absurditäten

Manche politischen Ereignisse driften immer mehr ins Absurde ab. Gut auf den Punkt gebracht hat das meiner Meinung nach vor kurzem der italienische Ministerpräsident.

Ich darf mal aus der Lippischen Landeszeitung vom 19.11. zitieren:
"Silvio Berlusconi (72), italienischer Minsterpräsident, hat sich bei den deutsch-italienischen Regierungskonsultationen ein Versteckspiel mit Angela Merkel geliefert. Zum Auftakt des Treffens in Triest ging der italienische Ministerpräsident hinter einer Säule in Deckung und rief: "Kuckuck!" Merkel drehte sich daraufhin um, rief "Silvio!" und umarmte ihn."

Offenbar macht der Altersschwachsinn auch nicht vor immer gut gelaunten Südländern halt. Obwohl ein wenig Selbsterkenntnis hat Berlusconi ja durchaus schon mal gezeigt:
"I'm not a traditional politician, and I have a sense of humor. I'll try to soften it and become boring, maybe even very boring, but I'm not sure if I'll be able to."

Saturday, 27 September 2008

Grenzenlos peinlich

Bei nahenden Wahlen wachsen politische Peinlichkeiten oft ins Uferlose. Nächsten Sonntag erstmal Bayern und die "Nationalratswahl" in Österreich (da österreichische Staatsbürger oft Minderwertigkeitskomplexe haben, braucht's schon eine "Nation", ich plädiere mal wieder für die Umbenennung in "Großarlberg"). Österreich blende ich mal aus, da wird gewöhnlich mehrmals im Jahr gewählt und es ändert sich doch wenig. Bayern könnte spannend werden, dank Hubers Finanzgeschäfte, Becksteins "Mit-2-Maß-Bier kann-ich-noch-prima-Autofahren", Transrapidfiasko, 9,99-stufiges Pseudogymnasium, Rauchverbotsausnahmen-eventuell-doch-nur-halb-Gesetz, Kommunisten-Kreuzzug, etc. Ohne letzteren Kreuzzug wäre wohl kaum jemand in Bayern überhaupt darauf gekommen, dass es die Linke auch hier gibt. Aber eigentlich sind Skandale bei der CSU nichts Neues und nicht hinderlich bezüglich der 50+X, andererseits ist die Doppel-Null an der Spitze inzwischen auch einigen Bürgerlichen zu peinlich und sie wählen lieber die (virtuelle) bayerische FDP (beim letzten mal knapp hinter der ÖDP) oder die Latex-Pauli, die sieht zumindest besser aus (Würg). Aber meiner Meinung nach sind die Bayern noch nicht reif für die Demokratie, einen Machtwechsel werde ich dort wohl nicht mehr erleben.




Noch peinlicher als Weiswurscht-Hansel oder Bundestagsgeburtstagskinder führen sich derzeit die einstmals so mächtigen Republikaner in den vereinigten Pleitestaaten Amerikas auf. Der Präsident als lahme Ente, ein nicht soo wahnsinnig erfolgreicher Irakkrieg, den satten Staatsüberschuss in ein fast billionenstarkes Defizit umgewandelt, Banken pleite, Häuser weg, Finanzaktien werden an Japaner, Russen und Araber verramscht, lustige Hurricans, der Finanzminister kniet bettelnd vor einer demokratischen Abgeordneten und die Präsidentschaftskandidatur in 5 Wochen wurde jetzt schon versemmelt. Der greise und offensichtlich völlig irre McCain kann immerhin vorweisen, länger als alle anderen Kandidaten gefoltert worden zu sein. Deshalb weiß er offenbar oft nicht, ob er an TV-Veranstaltungen teilnehmen soll, oder nicht, ob er für das Finanzrettungspaket ist, oder nicht, ob Kameras laufen, wenn er "Bomb Irac" singt, dass seine Wahlkampfmanager ihn bei der letzten Kandidatur mit tonnenweise Nilpferdscheiße beworfen haben, usw. Daneben war es wohl nicht ganz glücklich, nichts von Wirtschaft zu verstehen und das auch zuzugeben. Lustig auch, Obama fehlende außenpolitische Erfahrung vorzuwerfen und dann eine kriegsgeile Jägerin aus Alaska als Vize-Präsidentin zu nominieren, die immerhin mal nach Rußland geschaut hat und Abchasien für eine eitrige Entzündung hält, für die sich ein militärischer Konflikt mit Hilfe der Nato aber sicher lohne. "Außenpolitische Kompetenz", nun ja. Immerhin schickt sie ihren Sohn in den Irakkrieg, dann sieht sie ab und zu mal eine ausländische Briefmarke, bis er im hübsch beflaggten Sarg zurückkommt. Sie ist auch Lebensschützerin und benutzt gerne Lippenstift.



Ich würde mal sagen, bei uns wird die Politik vom halb-debilen Durchschnitt bewerkstelligt, in den USA vom Abschaum.

Sunday, 21 September 2008

Kindergarten Bundestag

Wer mal sehen will, was unsere Volksvertreter so für ihre Diäten tun, kann sich mal dieses Protkoll ansehen, insbesondere die Rede des Abgeordneten Gysi und da insbesonderere die debilen Zwischenrufe, wobei sich insbeondere Frau Künast (???) und Herr Kauder (das wundert jetzt keinen) durch absolut ununterbietbares "Tante, der Gregor hat im Sandkasten A-A gemacht"-Gequake hervortun.

Womit haben wir diese Nulpen verdient?

Würde ich mich bei Diskussionen am Arbeitsplatz so benehmen, wäre ich wohl ziemlich schnell meinen Job los.

[draufgestoßen durch fefes blog]

Wednesday, 10 September 2008

Neulich in Hannover

Ich kanns ja achon mal ankündigen: die church of satan in Hannover (Skandal!). Erstmal aber was anderes aus einem dortigen Schaufenster: Sofortpirat - einfach (See?)Wasser aufgießen und sprießt's!
Ergebnis: so in etwa?

Friday, 15 August 2008

Rambology

Heute mal was für soziologisch Interessierte:
Rambology - Mit John J. Rambo durch die Dialektik der Aufklärung
aus dem Blog mit dem schönen Namen nichidentisches

Thursday, 14 August 2008

Harps And Angels

Anlässlich eines Spiegel-Online Interviews möchte ich auf das neue Album meines zynischen amerikanischen Lieblings-Songwriters Randy Newman hinweisen, der sich u.a. mit Songs wie "A Few Words in Defense of Our Country" in gewohnt einfühlsamer Weise äußert...

The end of an empire is messy at best
And this empire is ending
Like all the rest
Like the Spanish Armada adrift on the sea
We’re adrift in the land of the brave
And the home of the free

Goodbye. Goodbye. Goodbye.

Lyrics

Monday, 4 August 2008

Neue Berufsziele

Viele Kinder träumen davon, Fussballstar, Astronaut oder Deutsche Bank-Manager zu werden, nur wenige kennen den Traumjob eines Elfenschuldirektor auf Island, den Magnús Skarphédinsson ausübt.

"Wer einen halben Tag mit ihm auf Exkursion durch Reykjavík geht, erfährt alles über das verborgene Volk, das am liebsten in Lavasteinen wohnt. Die Schüler lernen etwa, dass isländische Elfen lange spindeldürre Beine und große Ohren haben, außerdem verwuscheltes Haar. Dass Zwerge gerne Mäntel tragen, spitze Hüte und Schuhe. Sie erfahren auch, dass Gnome nur ein paar Zentimeter groß werden, Trolle dagegen viele hundert Meter. Und sie hören, dass es da noch das Huldufólk gibt - bis zu zwei Meter große Wesen, die den Menschen sehr ähnlich sind."


http://www.taz.de/4/reise/europa/island/artikelseite/1/
weit-mehr-als-blosse-nostalgie/

Der Hyperlink will geade nicht, warum auch immer...

Saturday, 2 August 2008

Die beliebtesten Managementfehler, Teil 1


Manchmal reicht es einfach nicht aus, zur richtigen Zeit die richtige Geschäftsidee, einen hübsch dekorierten Einzelhandelsladen, die ideale Lage und motivierte Beschäftigte zu haben, wenn das Warenlager sowie die Außenwerbung nicht zeitnah dem sich ständig wandelnden Stand der Technik angepasst wird.